Willkommen in der Kräuterküche – Dill – Teil 9

Um die Fülle unserer Kräuterküche zu gewährleisten darf natürlich eines der beliebtesten Doldenblütler oder besser bekannt als Dill oder einfach das alt bekannte Gurkenkraut nicht fehlen.

Ganz im Gegenteil zu seinem herb-süßen Geschmack erscheint die Dillpflanze von außen betrachtet zart und federartig.
Das Gurkenkraut, das aus Zentralasien stammt ist heut zu Tage in ganz Europa verbreitet und fühlt sich in jedermanns Garten oder Gewächshaus pudelwohl. Die einjährige Krautpflanze erreicht Wuchshöhen bis zu maximal einem Meter, wobei sie zunächst vertikal in die Höhe wächst und anschließend eine kronenartige Endung hat.
Wenn man im Mai oder Juni des Jahres eine aromatische Dillpflanze ernten möchte, pflanzt man den Doldenblütler am besten auf einem feuchten, lockeren, lichtdurchfluteten und windgeschützten Stück Erde. Selbst während der Wintermonate kann man Dill problemlos im Blumentopf auf der Fensterbank anpflanzen. In einen Blumentopf sollten circa 20 Körner ausgesät werden, im Freiland hingegen dürfen 250 Körner auf einem Meter verstreut werden.

 

Dillschmand
Der frisch geerntete oder auch getrocknete Dill eignet sich dann nicht nur hervorragend zum Würzen von Gurken- oder Tomatensalaten, zum Einlegen von Gemüse  – wie zum Beispiel der berühmte Klassiker Eingelegte Gurken oder zum Marinieren von Fisch; sondern ist auch für die Herstellung von Essig grundlegend. Durch den charakteristischen süßen Geschmack lässt sich selbst Dill ganz simpel mit Joghurt zu Eis verarbeiten.
Neben Stiel, Blättern und den sogenannten Dolden lassen sich auch die Dillsamen in der Kräuterküche bestens verarbeiten. Gerade diese haben den Ruf zubereitet als Tee beruhigend auf Magen und Verdauung zu wirken, wer hingegen mit Schlafproblemen oder Hautgeschwüren zu kämpfen hat, kann Dill auch gerne in Verbindung mit einem kalten Umschlag anwenden. Somit lässt sich Dill nicht nur als beliebtes und unverzichtbares Gurkenkraut verwenden, sondern findet auch in der Kräuterheilkunde zahlreichen Zuspruch.

Falls Ihr jetzt Geschmack oder Appetit auf das beliebte Gurkenkraut bekommen habt, könnt Ihr gerne folgendes Rezept mit den in der Hansestadt beliebten Lachs ausprobieren.

Nachdem Ihr den Lachs vorsichtig mit kalten Wasser abgewaschen habt, wird der Fisch in Alufolie gebettet und von allen Seiten nach belieben gewürzt. Anschließend lege ich den ganzen Fisch mit Zitronen und Dillstängen aus. Soblad der Fisch eingepackt ist, kommt er für rund 10 Minuten in den Ofen oder in die Mikrowelle. Guten Appetit!

lachs mit dill    fisch mit dill

About Julia Gawlica

Am Geburtstag freue ich mich immer über einen Strauß frischer Blumen. Auch eigens angebautes Obst & Gemüse zaubern mir immer wieder aufs neue ein Lächeln ins Gesicht. Meine Begeisterung Natur & Großstadttrubel zu vereinen möchte ich gerne, durch interessante & einmalige Beiträge mit Euch teilen.

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