Sizilien – ein Urlaub im Reich der Zitronen

Dieses Jahr war es endlich  wieder so weit und ich konnte ganze zwei Wochen am Stück in der strahlenden Sonne am Mittelmeer verbringen. 14 Tage Sonne pur auf Sizilien – die Insel, auf der es neben traumhaften Stränden und süßen kleinen Orten eben auch Millionen von Zitronenbäumen gibt. 

Dass die Zitruspflanzen in Sizilien sehr beliebt sind, fiel uns schon direkt auf, nachdem wir die Überfahrt mit der Fähre vom Festland Italien nach Sizilien hinter uns gebracht hatten. Mit dem Auto ging es die Landstraßen entlang Richtung Cefalu. Rings herum konnte man an den Hängen der Berge und Vulkane direkt die ersten Orangenbäume blühen sehen. 

Mit der Ankunft in unserem Apartment, machte ich auch gleich die erste unschöne Begegnung mit einer Grapefruit. Diese hatte im noch unreifen Zustand die gleiche grüne Farbe, wie die Blätter des Baumes und so kam es zum promten Zusammenstoß mit meinem Kopf (es sollte nicht das letzte Mal in diesem Urlaub gewesen sein).

 shutterstock_413771032

Zitronige Inseltour

Nach einigen Tagen am Strand bei 36° C Luft- und 28° C Wassertemperatur entschieden wir uns für einen kleinen geführten Ausflug rund um die Insel. Dabei haben wir auch erfahren, dass es vor ganz ganz langer Zeit die Araber waren, die die Zitronenbäume nach Sizilien brachten. Nachdem es zunächst bei den sauren Zitronen blieb, wurden Jahrhunderte später auch die süßen Sorten wie Mandarinen, Orangen und Grapefruit angepflanzt. Es heißt, dass heutzutage knapp 90% aller Zitronen aus Sizilien kommen. 

Natürlich kamen wir auch nicht drum herum, die ein oder andere Frucht zu probieren. Es ist wirklich erstaunlich wie unterschiedlich süß und sauer und fruchtig Zitronen schmecken können. Außerdem sehr zu empfehlen sind die Zitronen-Liköre, Kekse und Kuchen und einfach alles, was man schönes aus Zitronen herstellen kann. 

Ich kann euch hiermit die Insel Sizilien absolut als Urlaubsort ans Herz legen. Es ist der perfekte Ort zum entspannen, aber auch die Landschaft zu entdecken. Die Mischung aus Bergen und Meer ist einmalig. Aufpassen muss man allerdings, wenn man mit dem Auto unterwegs ist – der italienische Fahrstil ist recht flexibel und gewöhnungsbedürftig 😉

 

About Nina

Ich hatte das Glück auf dem Dorf in einem Haus mit einem sehr großen schönen Garten aufzuwachsen. Den habe ich damals aber tatsächlich nur zum spielen und sonnen genutzt. Für die Pflanzen und Blumen war meine Mutter zuständig. Heute lebe ich in der Stadt und habe nur eine kleine Terrasse. Hier wachsen ein paar Tomaten, Salat und Erdbeeren.

Dein Kommentar

Kommentare