Schrebergärtner im Interview – Teil 9

Heidi und Harald stellen euch heute ihre kleine Garten-Oase vor. Im Sommer verbringen die beiden meist den ganzen Tag hier. Sie freuen sich immer über den zahlreichen Besuch ihrer Kinder, Enkel und Urenkel.
Wer seid Ihr? Woher kommt Ihr? Was ist Euer Beruf?

Hallo, wir sind Heidi und Harald aus der schönen Hansestadt Wismar. Wir sind beide seit ein paar Jahren in Rente. Jetzt wo wir Rentner sind haben wir tatsächlich viel weniger Zeit als vorher. Wir sind ständig unterwegs und genießen unsere freie Zeit.

Seit wann habt Ihr Euren Garten? Wie weit ist er von Eurem Zuhause entfernt?

Diesen Garten haben wir seit 1999. Von unserer Wohnung aus können wir den Garten sogar sehen. Wir müssen nur 3 Minuten zu Fuß gehen und schon sind wir in unserer Oase. Vom Garten aus haben wir zudem einen Blick auf den Wismarer Hafen und können so einige Schiffe beobachten.

 

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Was mögt Ihr an Eurem Garten? Wie viel Zeit verbringt Ihr dort?

Im Sommer und bei schönem Wetter sind wir von morgens bis abends im Garten. Angefangen vom Frühstück bis abends zum Grillen verbringen wir jede freie Minute hier. Zu Nikolaus findet unser alljährliches Abschlussgrillen mit den Freunden statt. Wir feiern viele Geburtstage hier und freuen uns immer über den Besuch unserer Kinder, Enkelkinder und Urenkel. Hier ist immer was los!

Was blüht und wächst in Eurem Garten?

Alles was von mir nicht geköpft wird. 🙂 Nein im ernst, ich habe eine ganze Menge verschiedene Pflanzen und viel Kleinkram. Ich habe viele unterschiedliche Rosen (Stockrosen, Hansa-Rosa, Seerosen), gerade blühen die Dahlien, der Hibiskus, Hortensien, Bartnelken, Lilien, der Lavendel, die Margeriten und die Sonnenhüte. Dann haben wir noch drei Apfelbäume (2 verschiedene Sorten), Erdbeeren und Himbeeren. An Gemüse haben wir Bohnen, Kohlrabi, Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Mangold, Zucchini und Erbsen angepflanzt. Außerdem habe ich einige Küchenkräuter gesät und verschiedene Pfefferminzsorten für Tee.

 

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Was ist Eure Lieblingspflanze?

Rosen! Es gibt sooo viele schöne verschiedene Sorten. Rosen blühen einfach auch am längsten von Mai bis zum Frost, wenn man sie regelmäßig abschneidet.

 

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Wie würdet Ihr in aller Kürze Eure Schrebergarten-Kolonie beschreiben?

Wechselhaft! Alle die, die in den 60er Jahren ihren Garten angelegt haben, sind jetzt alt und müssen ihren Garten abgeben. Und viele der neuen Generation haben eine andere Einstellung zum Garten als wir.

Zum Schluss vervollständigt bitte folgenden Satz: Ein Leben ohne Garten ist …

Kein Jahresablauf. Ohne meinen Garten würde ich die Jahreszeiten gar nicht richtig mitbekommen. Nur dort kann man sie richtig merken.

 

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Vielen Dank für das Interview!

Wir möchten auch gerne Eure Schrebergärten vorstellen. Also falls auch Ihr Lust habt unsere Fragen zu Eurem Schrebergarten zu beantworten, schreibt uns einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

About Nadine

Ganz klar, wenn es eine Frucht gibt, für die ich sterben würde, wäre das eine Melone. Gerade im Sommer gibt es nichts Besseres. Ich komme aus einer Schrebergartenfamilie. Von daher sind mir Dinge wie Unkraut jäten, Spargel stechen oder Kartoffeln setzen nicht fremd. Am besten ist aber natürlich die selbst gemachte Marmelade von Mutti, mit Früchten aus dem Garten, bei der ihre Kreativität keine Grenzen kennt. Zu Hause habe ich mir einen kleinen Balkongarten geschaffen.

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