Schrebergärtner im Interview – Teil 7

Schrebergärten sind für viele Städter heute der Rückzugsort vom Alltag und auch von der Stadt. In unserem heutigen Interview stellen wir euch zwei Städter vor, die das Gärtnern für sich entdeckt haben.

Wer seid Ihr? Woher kommt Ihr? Was ist Euer Beruf?

Christina Milbrandt (31) und Karsten Wiedmann (31) aus Rostock. Redakteurin und Ingenieur.

Seit wann habt Ihr Euren Garten? Wie weit ist er von Eurem Zuhause entfernt?

Unseren Garten haben wir seit 2016. Wir haben uns erstmal ganz viele angesehen, wichtig war uns dabei, dass er nicht so weit von zu Hause entfernt ist. Wir wollten ihn bequem mit dem Rad erreichen. Jetzt haben wir unseren Traumgarten, ungefähr 10 Minuten brauchen Wir, dann sind wir da.

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Was mögt Ihr an Eurem Garten? Wie viel Zeit verbringt Ihr dort?

Das beste an unserem Garten ist, dass er nicht dem Klischee des akkuraten Schrebergartens entspricht. Überall blüht etwas, klare Kanten gibt es kaum. Und trotzdem ist er ordentlich aufgeteilt. Besonders gut ist natürlich auch, dass man die Stadt und denn Alltag komplett vergisst, wenn man da ist.

Wir versuchen unter der Woche mindestens einmal nach Feierabend hinzufahren, wenn es geht zweimal. An den Wochenenden sind wir meistens einen kompletten Tag da, wenn wir in Rostock sind.

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Was blüht und wächst in Eurem Garten?

In unserem Garten blüht so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Wir haben Erdbeeren, Himbeeren, Apfelbäume, zwei kleine Kirschbäume, einen Pfirsichbaum, ein Kräuterbeet mit allem, was man sich so vorstellt. Außerdem haben wir Kartoffeln, Tomaten, Radieschen, Gurken und Karotten gepflanzt. Es gibt aber auch so viele Pflanzen, die unser Vorgänger angelegt hat, die wir gar nicht kennen. Wir müssen uns noch einfuchsen, was das angeht.

 

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Was ist Eure Lieblingspflanze?

Die Frage nach der Lieblingspflanze ist schwer zu beantworten. Die Rosen, die sich an unserer Laube entlang hangeln, sind sehr schön. Aber eigentlich freuen wir uns immer über das Gesamtpaket. Dass es in allen Ecken bunt leuchtet, ist großartig. Zur Zeit lieben wir vielleicht die Erdbeeren am meisten, weil wir so viele ernten konnten und daraus schon Marmelade und Kuchen gemacht haben 🙂

Zum Schluss vervollständigt bitte folgenden Satz: Ein Leben ohne Garten ist …

…eintönig.

 

Vielen Dank für das Interview!

Wir möchten auch gerne Eure Schrebergärten vorstellen. Also falls auch Ihr Lust habt unsere Fragen zu Eurem Schrebergarten zu beantworten, dann schreibt uns einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

About Nadine

Ganz klar, wenn es eine Frucht gibt, für die ich sterben würde, wäre das eine Melone. Gerade im Sommer gibt es nichts Besseres. Ich komme aus einer Schrebergartenfamilie. Von daher sind mir Dinge wie Unkraut jäten, Spargel stechen oder Kartoffeln setzen nicht fremd. Am besten ist aber natürlich die selbst gemachte Marmelade von Mutti, mit Früchten aus dem Garten, bei der ihre Kreativität keine Grenzen kennt. Zu Hause habe ich mir einen kleinen Balkongarten geschaffen.

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