Schrebergärtner im Interview – Teil 14

Malte aus Lübeck zeigt euch heute sein großes Garten-Paradies. Die große Eiche am Teich, die er als Kind aus einem Keimling selbst gezogen und vors Kinderspielhaus gepflanzt hat ist sein ganzer Stolz. Viel Spaß beim Lesen dieses großartigen Interviews!

Wer seid Ihr? Woher kommt Ihr? Was ist Euer Beruf?

Malte Seemann, Lübeck, Kaufmännischer Angestellter im HR Bereich

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Seit wann habt Ihr Euren Garten? Wie weit ist er von Eurem Zuhause entfernt?

Seit Kindheit an, er gehört zum Elternhaus. Jetzt sind es 4 Kilometer Entfernung.

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Was mögt Ihr an Eurem Garten? Wie viel Zeit verbringt Ihr dort?

Das man jederzeit nach Lust und Laune kreativ sein und sich dort so richtig austoben kann.

Das verschiedenste Tiere dort wohnen oder „zu Besuch“ kommen (Eichhörnchen, Igel, Libellen, Schmetterlinge, Frösche, Molche, Wasserläufer, Enten, Ringelnattern, Spatzen, Eisvögel, Fledermäuse und viele mehr).

Das man ihn ohne Vorgaben nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann. Das der Garten deswegen viele abwechslungs- und kontrastreiche Ecken hat und nicht nur einem konkreten Stil folgt (wie z.B. reiner Chinese-Garden, Rosengarten, Landhausgarten usw.).  Es gibt so in jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Zum Beispiel: Rosenbeet, Gräserbeet, Staudenbeet, Hängender Kräutergarten und Steingarten. Zudem ein Insektenhotel, verschiedene Nistkästen, Fledermauskästen, Igelkiste und Vogelhäuser. Zudem Futterstationen im Winter, große Rasenflächen, um mit dem Hund zu toben und Ruhezonen mit Sitzbänken. Einen Rosenbogen, Gartenteich mit Bachlauf und Brücke, Eichhörnchen-Futterstation, Brunnen, Feuerkorb, Fahnenmast, Grillecke, Hundebar, Gartenlaube im Schweden-Stil, Terrasse mit vielen Pflanzkübeln….

Wie viel Zeit verbringt Ihr im Garten?

8-10 Stunden/Woche durchschnittlich.

Interview Malte 01

 

Was blüht und wächst in Eurem Garten?

Dank „Grünem Daumen“ so gut wie alles. Von A wie Azalee bis Z wie Zebragras.

Besonderheiten sind: Weinrebe, Hopfen, China Palme, Olivenbaum. Japanischer Ahorn, roter und schwarzer Bambus und Pampasgras. Für den Hunger zwischendurch Johannisbeeren, Erdbeeren, Tomaten, Apfelbaum

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Was ist Eure Lieblingspflanze?

Die große Eiche am Teich, da ich sie als Kind aus einem Keimling selbst gezogen und vors Kinderspielhaus gepflanzt habe. Nun spendet sie Schatten im Sommer und man kann gemütlich auf der Bank unter ihr sitzen und auf den Teich schauen, außerdem hängen an ihr Nistkästen, Gartenlampions und die Eichhörnchen-Futterstation.

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Wie würdet Ihr in aller Kürze Eure Schrebergarten-Kolonie beschreiben?

Schöne, alte und ruhige Siedlung mit historischer Vergangenheit, eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet „Lauerholz“ und das Naturschutzgebiet „Schellbruch“ an der Trave und dennoch in Stadtnähe gelegen.

Zum Schluss vervollständigt bitte folgenden Satz: Ein Leben ohne Garten ist …

….so unvollständig wie ein Flughafen ohne Landebahn!

 

Vielen Dank für das Interview!

Wir möchten auch gerne Eure Schrebergärten vorstellen. Also falls auch Ihr Lust habt unsere Fragen zu Eurem Schrebergarten zu beantworten, dann schreibt uns einfach eine Nachricht. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

About Nadine

Ganz klar, wenn es eine Frucht gibt, für die ich sterben würde, wäre das eine Melone. Gerade im Sommer gibt es nichts Besseres. Ich komme aus einer Schrebergartenfamilie. Von daher sind mir Dinge wie Unkraut jäten, Spargel stechen oder Kartoffeln setzen nicht fremd. Am besten ist aber natürlich die selbst gemachte Marmelade von Mutti, mit Früchten aus dem Garten, bei der ihre Kreativität keine Grenzen kennt. Zu Hause habe ich mir einen kleinen Balkongarten geschaffen.

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