Salbei – mehr als nur ein Hustenbonbon

Salbei klingt immer nach Winter, schlechtem Wetter und einer fetten Erkältung. Dabei kann er viel mehr als nur Hustenbonbon und Erkältungstee. Eine kleine Kunde über die so oft unterschätzte Pflanze!

Heilpflanze und Zierpflanze

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Salbei gibt es als Heilpflanze und als Zierpflanze. Die Zierpflanze ist nicht essbar, dafür aber eine wahre Augenweide. Die Heilpflanze ist gesund und vor allem lecker! Da Salbei aber als Mittel gegen Erkältungen eingesetzt wird, haben die meisten Menschen verdrängt, dass Salbei auch sehr lecker sein kann. Gebt es zu! 🙂 Ihr habt auch zuerst an eine Erkältung statt an ein 4 Gänge Menü gedacht! 😀

Aber zunächst zu der Wirkung des Krauts. Es kann bei allerlei gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden. Es wirkt antibakteriell, blutstillend, harntreibend und entzündungshemmend. Salbei ist also ein wahrer Alleskönner! Egal ob bei Blähungen, Erkältungen, Heiserkeit, Rheuma oder Verdauungsprobleme. Es gibt kaum etwas, bei dem Salbei den Körper nicht wohltuend unterstützt.

Rezepte

Aber Salbei ist auch sehr lecker. Wer jetzt an die üblichen Hustenbonbons denkt, der hat falsch gedacht, denn Salbei ist zur Fleisch und vegetarischen Gerichten hervorragend geeignet! Beispielsweise könnt ihr ein Hähnchen wie üblich für den Ofen vorbereiten. Allerdings stopft ihr das Hähnchen zusätzlich mit ein paar Blättern! Super lecker. Wer es lieber fleischlos mag, der kann Nudeln kochen und parallel Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Hinzu gebt ihr erst ein paar Blätter und später die gekochten Nudeln! Wichtig dabei ist, dass der Salbei richtig schön kross und dunkel wird. Aber Vorsicht: Anbrennen soll es natürlich auch nicht. So lecker und so einfach! Schneller geht kein Nudelgericht und das Beste daran: Es ist nicht nur schnell und lecker, sondern auch günstig und gesund!

Liebt ihr Salbei auch so sehr wie ich? Oder vertretet ihr die Meinung, dass er nur etwas für Erkältungen ist? 🙂 Ich freue mich auf eure Antworten. Und noch mehr freue ich mich auf eure Rezepte!

About Franka Pohl

Zu fünft in einem Drei-Mann-Zelt im Garten schlafen und Gemüse aus dem Gewächshaus des Nachbarn geschenkt bekommen. Ahornsamen auf die Nase kleben und Mini-Staudämme am Bach hinter dem Haus bauen. Als Dorfkind haben die Natur und ich schon einiges Zusammen erlebt.

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