In guter Nachbarschaft – sich ergänzende Pflanzen

Sympathie und Antipathie bei Pflanzen? Das ist von der Natur gegeben, denn es können sich eben nicht alle Pflanzen riechen. In der Natur gesellen sich bereits viele befreundete Gewächse zueinander und bilden so eine ganz natürliche Mischkultur. Einige Pflanzen sollten ganz Bewusst nebeneinander gepflanzt werden um von ihrer „freundschaftlichen Hilfsbereitschaft“ zu profitieren.

So kann oberirdisch sogar Schädlingen und Krankheiten vorgebeugt werden. Unterirdisch geben die Pflanzen unterschiedliche Stoffe ins Erdreich ab, die anderen Pflanzen zu Gute kommen können. Zwiebeln und Knoblauch helfen bei Erdbeeren zum Beispiel gegen Pilze und Spinnmilben. Außerdem wechseln sich tief- und flachwurzelnde Pflanzen im Beet gerne ab. Bei Pflanzen der gleichen Familie und Gewächsen mit einem hohen Nährstoffbedarf ist es zudem wichtig immer einen ausreichenden Platz zwischen ihnen zu gewährleisten, da sie nicht jedes Jahr am gleichen Standort blühen dürfen.

 

Grundsätzlich gilt, dass stark zehrende Pflanzen, also solche, die dem Boden viele Nährstoffe entziehen nicht neben andere Starkzehrern gepflanzt werden sollten. Sie würden sich gegenseitig die zum Wachsen wichtigen Nährstoffe nehmen.

Die Nachbarschaftsverhältnisse:

Die in Rot gekennzeichneten Pflanzen zählen zu den Starkzehrern, die grün markierten Pflanzen sind Schwachzehrer.

Mischkultur

About Charlotte Löneke

Da meine Eltern und ich das Haus direkt neben meinen Großeltern haben, bin ich gleich mit zwei großen Gärten aufgewachsen – als Kind war das natürlich ein Paradies. Oft habe ich meiner Oma geholfen die Blumen zu pflanzen (sie war ein großer Fan von Stiefmütterchen) und die Früchte zu ernten, natürlich nicht ohne ausgiebig von den verschiedenen Beerensorten und Äpfeln zu naschen. Auch heute noch freue ich mich besonders auf den Sommer, wenn unser Rosenbogen wieder in sattem Rot blüht und ich die lauen Abende mit einem spannenden Buch an unserem Teich genießen kann.

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