Lampionblume (Physalis alkekengi) – Farbenvielfalt im Herbst

Jetzt im Herbst sind in vielen Gärten die orange-roten Lampionblumen (Physalis alkekengi) zu sehen. Sie besitzen herzförmige Kelchblüten und lassen euer Staudenbeet zum echten Hingucker werden.

 

Herkunft

Die Lampionblume (Physalis alkekengi) gehört zur Gattung der Physalis (griechisch für ”Blase“). Sie ist ein Nachtschattengewächs und zu der Gattung zählen etwa 90 Arten. Viele von den Arten finden sich nicht in unseren Gefilden sondern in Nord- und Südamerika. Ursprünglich stammt die Lampionblume aus dem asiatisch bis südeuropäischen Raum.

 

Aussehen

Die Hauptblütezeit ist zwischen Juli und September. Die Farben der Blüten reichen von creme-gelb bis weißlich. Die Form ist sternartig. Erst nach der Blüte wachsen die Kelchblätter zum charakterischen Lampion zusammen. Hier leuchten die Blüten dann im Herbst orange bis rot. Im Inneren der Lampions befinden sich kleine Beeren. je nach Sorte können die Physalis alkekengi 40 bis 100 Zentimeter hoch wachsen. Nicht zu vergessen ist, diese Pflanze ist giftig!

Lampionblume

Standort

Die Lampionblume wächst besonders gut an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Der Boden sollte dabei möglichst kalkhaltig und nährstoffreich sein. Vor allem an sonnigen Plätzen benötigt die Physalis alkekengi viel Wasser. Jedoch ist es wichtig darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht.

 

Pflanzzeit

Am geeignetsten ist eine Pflanzzeit im Frühjahr. Ab Februar kann man mit der Aussaat beginnen. Für die Aufzucht kann auf der eigenen Fensterbank zu Hause oder einem Frühbeet erfolgen. Da die Lampionblume zum Wuchern neigt und somit einen starken Ausdehnungsdrang hat, sollte man vor allem in kleinen Gärten eine Wurzelsperre anwenden. Diese sollte möglichst 50-60 Zentimeter in den Boden reichen. Ohne Wurzelsperre eignet sich die Pflanze sehr gut in bereichen des Gartens wo eine Ausbreitung gewünscht wird.

 

Pflege

Da die Lampionblume eine mehrjährige Staude ist, sollte man sie erst im Frühjahr zurückschneiden, andererseits ist  der Frostschutz nicht gewährleistet. Gibt es bereits abgestorbene oder zu stark wuchernde Triebe, können diese natürlich jederzeit abgeschnitten werden.

 

Blattläuse oder Wurzelfäule sind bekannte Krankheiten der Physalis alkekengi. Werden die Blätter der Lampionblume weiß oder bräunlich, so ist das meist ein Zeichen dafür, dass die Blume das zu direkte Sonnenlicht nicht mag. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass sich die Pflanze manchmal erst langsam an den Standort gewöhnen muss.

 

Lampionblume

Tipps

Die Lampionblume sieht nicht nur im Garten super aus, sondern auch in Blumensträußen oder als getrocknete Variante. Somit lassen sich getrocknete Herbststräuße, Kränze oder tolle Herbstgestecke mit den Lampionblumen zaubern.

About Nadine

Ganz klar, wenn es eine Frucht gibt, für die ich sterben würde, wäre das eine Melone. Gerade im Sommer gibt es nichts Besseres. Ich komme aus einer Schrebergartenfamilie. Von daher sind mir Dinge wie Unkraut jäten, Spargel stechen oder Kartoffeln setzen nicht fremd. Am besten ist aber natürlich die selbst gemachte Marmelade von Mutti, mit Früchten aus dem Garten, bei der ihre Kreativität keine Grenzen kennt. Zu Hause habe ich mir einen kleinen Balkongarten geschaffen.

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