Jane Austen Feeling im Garten

Der Englische Garten

Hm… irgendwie sieht der Garten auch schon seit Jahren aus wie immer? Ein neues Bild wäre mal schön, aber viel Arbeit sollte es auch nicht machen? Auf einmal denkt ihr an diesen schönen Film den ihr letztes Mal gesehen habt… Wie hieß er nochmal? Achja, Stolz und Vorurteil . Diese englischen Gartenanlagen, die sind schön! Mit ein paar Handgriffen ist so ein englisch angehauchter Garten auch im heimischen Garten nachzubilden. Wie? Dann passt mal auf 😉

Den englischen Cottage Charme machen in erster Linie wild wuchernde Blumen, Pflanzen, Gräser und Stauden aus. Alles wirkt verspielt und auch ein bisschen verwunschen. Deswegen machen wir zuerst einmal – genau: gar nichts! Sucht euch eine schöne Stelle aus, an der ihr beim nächsten Rasen mähen einfach mal vorbeigeht. Gerne könnt ihr natürlich auch zusätzlich noch einige Blumensamen auf den Wildwuchs streuen, damit eine prächtig und bunt wuchernde Ecke entsteht. Große Natursteine geben ein noch authentischeres Bild eines Englischen Gartens ab. Zudem schaffen sie eine kleine Grenze zum restlichen (ordentlich gemähten) Garten.

Englischer Garten

Euer Garteneingang sah schon immer ein bisschen verloren aus? Dann ist jetzt die richtige Zeit für einen Rosenbogen! Falls euch das Wachsen der Rosen zu lange dauert, könnt ihr an den Bogen auch einige üppig bepflanzte Blumenkästen hängen.

Als nächstes stehen Buchsbäume und Steinmauern auf unserer Liste. Es müssen gar keine hohen Mauern gezogen werden. Es reicht zum Beispiel eine kleine Reihe Buchsbäume, die einen Kreis um eine schöne Figur, eine hochgewachsene Topfpflanze, eine kleine Fontäne oder einen Mini-Teich bilden. Zu unserem DIY Mini-Teich geht’s hier. Der Weg zum kleinen Wasserspektakel sollte kurvig angelegt sein. So wird der Garten optisch vergrößert. Wer nicht gleich einen ganzen Weg pflastern möchte, kann auch erst große Natursteine auslegen.

Terrasse Blumen

Auch an eurer Terrasse entlang (falls ihr eine habt) könnt ihr mit bunten Blumen bepflanzte Blumenkästen aufstellen. Einen Teil solltet ihr natürlich als Durchgang freilassen.

In die typischen Englischen Gärten gehören zum Beispiel  Margeriten, Butterblumen, Sonnenaugen, Jasmin, Mohn, Kornblumen, Petunien, Begonien und Rosen. Bunt und viel ist hier die Devise. Hochgewachsene Stauden und Gräser sind auch ein klassisches Merkmal für Englische Gärten.

Tipp: Geht doch mal auf den Flohmarkt oder ins Antiquitätengeschäft. Vielleicht findet ihr dort eine alte schöne Bank, die ihr zwischen die üppig bepflanzten Beete stellen könnt.

Fertig ist unser Englischer Garten! Jetzt ist Zeit für einen reichhaltigen Afternoon Tea mit Scones, Clotted Cream und Sandwiches und natürlich einem guten Jane Austen Schmöker 😉

Afternoon Tea

About Charlotte Löneke

Da meine Eltern und ich das Haus direkt neben meinen Großeltern haben, bin ich gleich mit zwei großen Gärten aufgewachsen – als Kind war das natürlich ein Paradies. Oft habe ich meiner Oma geholfen die Blumen zu pflanzen (sie war ein großer Fan von Stiefmütterchen) und die Früchte zu ernten, natürlich nicht ohne ausgiebig von den verschiedenen Beerensorten und Äpfeln zu naschen. Auch heute noch freue ich mich besonders auf den Sommer, wenn unser Rosenbogen wieder in sattem Rot blüht und ich die lauen Abende mit einem spannenden Buch an unserem Teich genießen kann.

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