Entdecke den Wald im Winter

Nachdem die meisten Bäume im Wald ihre Blätter verloren haben und es draußen schrecklich kalt und windig ist, wollen die meisten von uns die Tage lieber drinnen im Warmen verbringen. Für diejenigen unter euch, die es auch im Winter ins Freie zieht, habe ich hier ein paar Tipps für den perfekten Waldspaziergang mit jeder Menge Entdecker- und Sammlerpotential.

Bäume im Winterwald

Während wir uns im Sommer an den grünen Kronen der Bäume erfreuen, gibt es auch im Winter einiges an ihnen zu entdecken. Die einzelnen Verzweigungen, Äste und Wuchsrichtungen der kahlen Bäume, werden erst im Winter sichtbar und erzählen uns so manch spannende Geschichte. In ihren mitunter sehr langen Leben haben sie schon einiges mitmachen müssen. Vergangene Winter, Stürme, Brände oder Schädlinge haben ihre Spuren hinterlassen. Dank der fehlenden Blätter werden auch Unterschlüpfe und Behausungen von tierischen Waldbewohnern sichtbar.

Wild und Winterschläfer

Rehe

Igel, Füchse, Frösche, Eichhörnchen … sie alle suchen sich bis zum Frühling ein schützendes Zuhause für den Winter. Für die Tiere, die nicht den kompletten Winter verschlafen, haben manche fleißige Jäger Futterstellen angelegt. Aber auch ohne diese haben Rehe und Wildschweine genug Tricks auf Lager, um auch unter eisigen Schneeschichten Futter zu finden. Zudem legen sie sich den Sommer über eine ordentliche Speckschicht an, von der sie nachhaltig zehren können.

Kräuter und Pilze im Wald

Pilze

Für die Köche unter uns, hält der Wald auch im Winter ein paar besondere Leckereien bereit. Viele wilde Pflanzen trotzen dem Winter und gerade bei den aktuellen nicht ganz so eisigen Temperaturen gibt es einiges für die heimische Küche mitzunehmen. Dazu gehören: Gänseblümchen, Gundermann, Nelkenwurz, Brennnesseln, Pfennigkraut u. v. m.  Wer im Winterwald aber nicht nur Kräuter sammeln möchte, sondern auch auf der Suche nach Pilzen ist, muss im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Glückspilz sein. Winterpilze sind rar und schwer zu finden. Zu den Winterlieblingen gehören der Austernseitling, der Samtfußrübling und das Judasohr.

Und jetzt ab nach draußen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Spazieren, Sammeln und Entdecken.

About Nina

Ich hatte das Glück auf dem Dorf in einem Haus mit einem sehr großen schönen Garten aufzuwachsen. Den habe ich damals aber tatsächlich nur zum spielen und sonnen genutzt. Für die Pflanzen und Blumen war meine Mutter zuständig. Heute lebe ich in der Stadt und habe nur eine kleine Terrasse. Hier wachsen ein paar Tomaten, Salat und Erdbeeren.

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