Die Farben des Herbstes

Wie sagt man so schön? Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die Natur die Seiten umblättert. Dieses Herbstsprichwort könnt ihr wörtlich nehmen. Denn draußen blättert es wunderbar bunt. Es ist ein ganz kurzer Moment, in dem die Natur unsere Städte, Wälder und Gärten in die schönsten Farben taucht. Zu den Farben des Herbstes gehören Gold-Töne, Orange und ein warmes Rot. Also aufgepasst, denn jetzt mit dem ersten Frost fallen die Blätter an den Bäumen ganz schnell zu Boden. Und dann ist der Herbst so plötzlich wieder vorbei wie er begonnen hat.

Warum der Herbst so schön ist

Die Farben des Herbstes

Dass der Herbst mit seinen warmen Farben ein Schmaus für die Augen ist und uns die kurzen, kalten Tage etwas erleichtert ist klar. Aber warum färben sich die Blätter jeden Herbst so wunderschön?

Die Antwort ist ganz einfach. Der Winter steht bevor. Dieser stellt für die Bäume eine echte Tortur dar. Denn es ist kalt; so kalt, dass das Wasser in den Bäumen gefriert. Da der Baum das meiste Wasser über die Blätter verliert und somit im Winter schlichtweg vertrocknen würde, hat sich Mutter Natur etwas besonderes ausgedacht. Die Bäume trennen sich freiwillig von ihren Blättern, um im Winter kein Wasser über diese zu verlieren.

Die Farben des Herbstes: Laubfärbung im Herbst

Die Farben des Herbstes

Die Färbung hat allerdings nichts mit dem Fall der Blätter zu tun. Vielmehr saugt der Baum erst die Energie aus den Blättern bevor er sie zu Boden schmeißt. Diese Energie, die der Baum sich hier von seinen Blättern nimmt, nennt sich Chlorophyll und gibt den Blättern ihre grüne Farbe. Mit dem Chlorophyll saugt der Baum aus den Blättern also auch die Farbe. Zurück bleiben – je nachdem wie viel Chlorophyll die Blätter enthalten – Gelb-, Braun- und Rot-Töne.

Den Herbst genießen

Da die Blättert auch jetzt gerade zu Boden fallen, solltet ihr schnell rausgehen, den Herbst genießen und die letzten goldenen, roten und gelben Blätter genießen. Vielleicht verratet ihr uns ja auch, welche Farbe in eurem Garten gerade dominiert? Wir sind gespannt!

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About Franka Pohl

Zu fünft in einem Drei-Mann-Zelt im Garten schlafen und Gemüse aus dem Gewächshaus des Nachbarn geschenkt bekommen. Ahornsamen auf die Nase kleben und Mini-Staudämme am Bach hinter dem Haus bauen. Als Dorfkind haben die Natur und ich schon einiges Zusammen erlebt.

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