Der T-Rex unter den Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen sind schöne und praktische Mitbewohner. Allerdings gibt es einige Pflegehinweise, die ihr beachten müsst, damit die empfindlichen Pflanzen auch ihren Zweck erfüllen.

Wer, wie, was?

Obwohl ihre Art der Ernährung im Vergleich zu anderen Pflanzen ziemlich brutal wirkt, findet man fleischfressende Pflanzen nur an wenigen Orten in der freien Wildbahn. Bevorzugt leben sie im Moor. Sie benötigen viel Licht und Wasser. Außerdem lassen sie sich leicht von Konkurrenz verdrängen, da sie sehr langsam wachsen. Sie nutzen ihre Blätter nur zu einem geringen Teil zur Photosynthese und wenden den Großteil der Energie auf, um ihre Beute zu verdauen. Dies dauert bis zu zehn Tage.

schlauchIhr Vorteil: Sie können auch in nährstoffarmen Gebieten wachsen, da sie Mineralien über das Fressen kleiner Insekten zu sich nehmen. Sie sind also nicht auf einen qualitativ hochwertigen Boden angewiesen. Einige Arten können sogar auf radioaktivem oder säurehaltigem Boden wachsen.

Pflegehinweise

Viele Nährstoffe sind schädlich für die Pflanze. Also: Finger weg vom Dünger! Möglichst gleichmäßig viel Sonne und feuchte Erde können der Pflanze beim Wachsen helfen. Als kleines „Leckerlie“ darf hin und wieder mal eine Fliege vorsichtig mit einer Pinzette in die Blätter der Pflanze gegeben werden. ABER: Während des Verdauens bitte nicht Anfassen! Der Prozess ist für die Pflanze sehr anstrengend.

Du möchtest auch eine fleischfressende Pflanze haben? Hier gibt es die klassische Venusfliegenfalle und die Schlauchpflanze.

About Franka Pohl

Zu fünft in einem Drei-Mann-Zelt im Garten schlafen und Gemüse aus dem Gewächshaus des Nachbarn geschenkt bekommen. Ahornsamen auf die Nase kleben und Mini-Staudämme am Bach hinter dem Haus bauen. Als Dorfkind haben die Natur und ich schon einiges Zusammen erlebt.

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