Das Bienensterben – Die Königin im Garten

Die Anzahl der Bienenvölker in Deutschland hat sich seit 1952 halbiert! Nicht weiter schlimm, denkt ihr? Oh doch! Albert Einstein hat es drastisch ausgedrückt: „Wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Zeit, sich mit dem Bienensterben auseinanderzusetzen.

Summ, Summ, Summ, kein Bienchen fliegt herum

Bienen sind nach Rind und Schwein die drittwichtigsten Nutztiere. Wer denkt er würde nur sein morgendliches Brot mit Honig vergessen, liegt falsch. Zwei Drittel unsere Nahrung gäbe es ohne Bienen gar nicht. Es ist eine verzwickte Kettenreaktion: Ohne Bienen, keine Bestäubung. Ohne Bestäubung, kein Obst und keine neuen Pflanzen. Ohne Pflanzen, keine Nahrung für Insekten. Ohne Insekten, keine Nahrung für Vögel. Nahrungskette nennt sich dieses ausgeklügelte System der Natur.

Aber wer trägt die Schuld am Sterben der Bienen? Zum einen bedroht die Varroamibel die Bienenstämme. Vor 30 Jahren wurde der Parasit, der sich in das Blut der Bienen setzt, aus Asien eingeschleppt. Zum anderen gibt es immer weniger Imker, da interessierter Nachwuchs fehlt.

WildblumensaatJetzt müssen wir fleißige Bienchen sein

Es gibt nicht umsonst das Sprichwort „fleißige Bienchen“. Für die Arbeit eines Bienenstammes benötigt man 500 Hummelvölker. Es ist also an der Zeit, dass wir die Königin in unserem Garten ein bisschen Unterstützen. Wildblumensamen beispielsweise sorgen für eine große Vielfalt an Pflanzen in unserem Garten. Der Biene stellen wir damit gute Nahrungsmittel zur Verfügung.

Du möchtest auch ein Bienen-Retter sein oder magst einfach nur furchtbar gerne Honig und Obst? Eine Mischung hübscher Wildblumensamen gibt es hier!

About Franka Pohl

Zu fünft in einem Drei-Mann-Zelt im Garten schlafen und Gemüse aus dem Gewächshaus des Nachbarn geschenkt bekommen. Ahornsamen auf die Nase kleben und Mini-Staudämme am Bach hinter dem Haus bauen. Als Dorfkind haben die Natur und ich schon einiges Zusammen erlebt.

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