Da fehlt noch was… Muskatnuss!

Die letzten Wochen eines Jahres werden meist von Gesprächen um die Weihnachtsfest-Vor- und Nachbereitung dominiert. Eine Diskussion über eine kleine, braune Nuss blieb mir genau in Erinnerung. Nämlich die um die Muskatnuss!

Die Vielfältigkeit der Muskatnuss

Ich persönliche liebe den würzig, leicht nussigen Geschmack. Vorallem das frischgeriebene Produkt ist fantastisch! (Liegt nicht zuletzt auch am Spaßfaktor, beim Reiben der Frucht mit der Muskatnussreibe). Kartoffelbrei, Grünkohl, Sauerkraut… der Einsatz der so genannten Suppennuss ist unglaublich vielfältig! Auch verschiedenste Suppen, helle Soßen und Kohl passen hervorragend dazu! Das sieht aber lange nicht jeder so. Schon oft versperrten Freunde mir den Weg zum Herd, wenn ich mich mit der Muskatnussreibe anpirschte. Unverständlich, wenn ihr mich fragt. So verliefen auch die Gespräche um das Weihanchtsessen. Fügt man nun Muskatnuss hinzu, lässt man es weg?

Für alle die Muskat mögen und für die, die noch überzeugt werden müssen, habe ich hier eine herzhafte und eine süße Rezeptidee mit der kleinen Nuss.

Muskatnusskuchen mit Zimt

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Glaubt mir ich bin keine große Bäckerin, dieser Kuchen gelinkt aber sogar mir und dauert kaum 20 Minuten. Ausserdem passt Zimt ebenfalls wunderbar in die kalte Jahreszeit und wärmt uns mit seinen ätherischen ein wenig von Innen.

Ihr braucht:

  • 2 Eier
  • 80g braunen Zucker
  • 100g weißen Zucker
  • 200g weiche Butter
  • 275g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • Salz
  • gemahlenen Zimt
  • gemahlene Muskatnuss
  • 1 Teelöffel Vanillemark
  • 200g Saure Sahne
  • Milch

Als erstes den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Nehmt eine beliebige Kuchenform. Ich empfehle allerdings eine Gugelhupfform! Diese einfetten und beiseite stellen. Die warme Butter glatt rühren und Zucker dazu geben. Die Eier hinzufügen und nun die Maße so lange rühren bis eine glatte Oberfläche entsteht. Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, eine Prise Salz, Muskat, Zimt und Vanille) in einer zweiten Schüssel mischen. Nun abwechselnd saure Sahne, Milch und die Trockenmischung zu der Ei-Butter-Masse geben. Wieder so lange rühren bis der Teig glatt ist. Nun alles in die Form geben und ca. 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen den Stäbchentest besteht, könnt ihr ihn rausholen und genießen…(warm schmeckt er am besten)

Guten Appetit!

 

Muskat-Zitronensoße

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Das zweite Rezept ist herzhaft und passt super zu allen möglichen Nudelsorten. Ich habe sie aber auch zu Schweinefilet und Kartoffelrösti gegessen. Ebenfalls super lecker! Probiert es einfach aus!

Ihr braucht:

  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • Frischer Muskat
  • 250g Champignons
  • 250g Schmand
  • 1 Ziebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Speck (kein Muss)
  • Öl

Die Champignons in feine Streifen schneiden. Speck und Zwiebeln klein schneiden und in einer Pfanne anbraten. Pilze dazugeben und die Herdplatte auf die kleinste Hitzestufe drehen. Nun den Schmand dazu geben und alles ordentlich vermengen. Die Schale einer halben Zitrone hobel und in die Pfanne geben. Nun nur noch mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

Wer bisher kein Fan von Muskat war, dem möchte ich die Rezepte unbedingt ans Herz legen. Ich bin mir sicher, beim nächsten Einkauf wird dann eine Muskatnussreibe in eurem Einkaufswagen landen. Habt ihr noch weitere Rezeptideen? Lasst mir gerne einen Kommentar da!

About Laura Heimrich

Es gehören immer frische Blumen auf den Esstisch! Diese kleine Macke habe ich wohl von meiner Mutti übernommen und sie wohl von Ihrer. Aber sein wir mal ganz ehrlich, was gibt es auch schöneres als ein bunter Strauss zusammengewürfelter Farbtupfer zu bestaunen.

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