Alle meine Bäume: Der Walnussbaum

Widmen wir uns heute passend zur Jahreszeit dem Walnussbaum.
Walnüsse sind dafür bekannt, dass sie mit ihrem leicht bitteren Geschmack gut fürs Gehirn und Gemüt sind, aber auch in der Küche – sei es deftig oder süß  – gelten die Samenkerne als leckere und gesunde Zutat in verschiedensten Gerichten.

Bevor man die Nuss jedoch verarbeiten kann, muss man an sie ran kommen.
Natürlich kann man in den nächsten Supermarkt rennen und sich ein Kilo Walnüsse kaufen, aber ist es nicht viel schöner seine Nüsse direkt von einem eigenen Walnussbaum im Garten zu ernten?

walnusswalnuss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Walnussbaum ist nicht der Typ von Baum den man in jedermanns Garten findet. Da er mit einer Wuchshöhe von 30 Metern sehr hoch wächst und auch in der Breite mit einem Baumstamm von zwei Metern seinen Freiraum braucht, findet man den Sommergrüner oft in eher verwilderten Gebieten. Wenn man allerdings über einen großen Garten verfügt, stellt der Walnussbaum eine willkommene Alternative zu den bunten Fruchtbäumen dar.
So ein Walnussbaum kann bis zu 600 Jahre alt werden und hat dank den Rissen in der silbrigen Borke einen besonderes schönen Stamm und schmückt sich mit großen ovalen Blättern, die im Frühjahr wunderbar grün leuchten und im Herbst eine gelbe Färbung haben.
An die Walnuss, die begehrte Frucht, die sich unter einer grünen Schale versteckt, kommt man am besten im September oder  Oktober eines jeden Jahres ran. Die grüne und dicke Schale gehört zu den Blättern des Baumes mit dazu und nicht zur Frucht, sodass man gewiss sagen kann, dass die Walnuss kein Steinobst ist wie es die Kirsche ist, sondern tatsächlich zu den Nüssen gehört.
Gerade am Anfang sollte darauf geachtet werden, dass der Baum reichlich bewässert ist, sodass sich die Wurzeln gut entwickeln können und beste Voraussetzungen für saftige Nüsse bilden.
Die Walnuss ist nicht nur in der Küche eine beliebte Zutat zu Salaten oder Käse, sondern findet auch in den süßen Speisen einen festen Platz. Aber auch in gemahlener Form lässt sich die Walnuss gut in Saucen oder Dips verarbeiten.
Ich persönlich esse die Nuss am liebsten pur als Snack für zwischendurch. Trotz der gesunden Nährstoffe und Vitamine sollte man beim Verzehr von Nüssen aber dennoch langsam machen, da diese rund 600kcal und 60g Fett pro 100gr aufweisen. Neben der Zutat zu diversen Rezepten ist die Walnuss auch fester Bestandteil in der Kräuterheilkunde. Die Blätter helfen zubereitet als Tee bei Verdauungsproblemen oder Hautproblemen, generell wirkt die Nuss sehr anregend und positiv für die Blutgefäße.
Falls Ihr nun Lust auf die Nuss der Nüsse bekommen habt, könnt Ihr gerne folgendes Rezept für ein leckeres Walnuss Pesto ausprobieren.

Jeweils 8 Stiele Petersilie, Schnittlauch und Basilikum mit 4 Blättern Minze, einer Knoblauchzehe, 50 g Walnüssen, 3 EL Olivenöl und 150ml Sonnenblumenöl pürieren und anschließend mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Schon ist Euer hauseigenes Pesto servier fertig.

 

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About Julia Gawlica

Am Geburtstag freue ich mich immer über einen Strauß frischer Blumen. Auch eigens angebautes Obst & Gemüse zaubern mir immer wieder aufs neue ein Lächeln ins Gesicht. Meine Begeisterung Natur & Großstadttrubel zu vereinen möchte ich gerne, durch interessante & einmalige Beiträge mit Euch teilen.

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