10 Tipps für das ultimative Pausenbrot

Als Mutter von zwei Schulkindern weiß ich, wovon ich spreche. Ich kann nicht sagen, dass Pausenbrote schmieren zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Vor allem nicht morgens um halb 7. Allerdings ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass die Kinder etwas Leckeres in ihrer Brotbox finden, was sie gerne essen und was sie im Idealfall aufessen. Etwas Leckeres zu finden, ist nicht schwer…

…aber wenn doch Schokocreme, Marmelade und Franzbrötchen streng verboten sind beim Schulfrühstück – womit gelingt es, die Herzen der kleinen Feinschmecker zu erobern?

Bakker Pausenbrot

Hier kommen meine 10 Tipps für das ultimative Pausenbrot, die ich aus jahrelanger Erfahrung gesammelt habe:

  1. Verpacke das Pausenbrot in einer Lieblingsbox. Ob Prinzessinnen- oder Pferde-Design bei meiner Tochter oder möglichst schlicht und ohne Deko für meinen Sohn – die Optik der „Verpackung“ spielt auch hier eine große Rolle – denn das Auge isst ja bekanntlich mit.
  2. Remoulade oder Frischkäse statt Butter verwenden. Meine Kinder mögen zwar Butter auf dem Marmeladen-Brötchen am Wochenende. Auf dem Pausenbrot kommen allerdings Frischkäse oder Remoulade viel besser an – gerne auch noch mit einem Klecks Ketchup verfeinert.
  3. Beim Obst sind kaum Grenzen gesetzt: Apfel in Spalten oder im Stück, Birne ebenso, Banane – gerne, aber nur, wenn sie nicht gequetscht und dadurch braun wird. Praktische Bananen-Boxen helfen, den Quetsch-Effekt zu verhindern. Mandarinen, Physalis und Weintrauben gehen immer.
  4. Wer es etwas aufwendiger mag und sich mehr Zeit nehmen möchte, sollte die Obststücke auf kleine Spieße stecken. So macht das Vitamine-Knabbern den Kindern besonders viel Spaß.
  5. Wenn morgens mal wenig Zeit ist – manchmal habe ich auswärtige Termine und verlasse das Haus, bevor die Familie aufsteht – ist es absolut ok, die Pausenbrote am Vorabend vorzubereiten und über Nacht in den Kühlschrank zu legen.
  6. Gebt den Kindern Selbstgeerntetes mit in die Schule: Gurke, Erbsen, Möhren, Tomaten oder Radieschen. Kohlrabi-Sticks oder Paprika-Schoten. Gerne auch aufgespießt mit einem Stück Käse dazwischen.
  7. Eine gute Möglichkeit, meine Süßen zum Salat-Essen zu bringen ist, wenn ich ein oder zwei Blätter grünen Salat auf das Sandwich schummle….
  8. Während ich es liebe, wenn man mir ein Brot zubereitet (was fast nie vorkommt… ;-)), habe ich festgestellt, dass die Kinder es toll finden, ihre Brotbox selber zu füllen. Mit einem gewissen Stolz wird das selbstgeschmierte Sandwich den Schulkollegen präsentiert und mit Genuss aufgegessen 🙂
  9. Für tolle Aromen sorgen Kräuter und Gewürze aus dem Garten – noch dazu liefern diese wertvolle Nährstoffe und Vitamine. Ein frisches Bauernbrot mit Frischkäse und frischer Petersilie bestreut oder Schnittlauch – ein Genuss. Viele Kinder lieben auch den Geschmack von Basilikum.
  10. Nichts ist so beständig wie der Wandel… gestern noch waren waren Rosinen und getrocknete Apelringe „pfui“ – schon sind Trockenfrüchte angesagt. Und die geliebten Cashews werden plötzlich übrig gelassen. Nun ja… wie so oft bei Kindern gibt es auch in Sachen Pausenbrot „diese Phasen“ – die kommen und gehen wieder…

das perfekte pausenbrot

In jedem Fall wünsche ich Euch eine genussvolle, gesunde & fröhliche Frühstückspause. Mit was füllt Ihr den eure Brotboxen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare & wünsche guten Appetit!

About Kerstin Hoppenworth

Ich bin Business Devolpment Managerin und lebe mit meiner Familie mitten in der City von Hamburg. Unser Haus ist von einem wunderschönen Garten mit vielen Blumen umgeben. Um Obst und Gemüse zu ernten, fahren wir oft zu Oma und Opa aufs Land helfen gerne mit bei der Gartenarbeit. Besonders beliebt bei unseren Kindern ist die Erdbeerzeit.

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